Martina Klüber

 

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis, in der ich verschiedene Therapieformen, Behandlungen und Seminare anbiete.

Meine besondere Liebe gilt der Klangtherapie, für die ich ein Liege-Monochord einsetzte. Das Liege-Monochord ist ein Holzklangkörper mit Beinen, auf dem man während der Behandlung liegt. Auf der Unterseite sind der Länge nach 26 Saiten gespannt, die alle auf den selben Ton gestimmt sind. Das erzeugt einen sehr vollen Klang mit reichem Obertonspektrum. Ich sitze vor dem Instrument auf dem Boden und gleite mit den Fingern wellenartig über die Seiten, wodurch ein Klangerlebnis ähnlich einem „Klangbad“ entsteht. Dieses dauert 20-25 Minuten.

Als studierte Musikerin gehe ich vertraut und feinfühlig mit dem emotionalen Ausdruck von Tönen um. Das nutze ich in meiner klangtherapeutischen Arbeit.

In einem Vorgespräch werden Fragen, Wünsche und zu bearbeitende Themen für diese Sitzung besprochen. Dann schwinge ich mich auf den zu behandelnden Menschen in seiner Ganzheit ein. Was ich dabei empfinde setze ich, dank meiner intuitiven Fähigkeit, in den individuell passenden Ton um, der für die anstehende Behandlung optimal ist. Dieser persönliche Ton ermöglicht einen besonders intensiven Therapiezugang und wird von mir auf dem Instrument eingestimmt. Nun beginne ich meiner Intuition folgend zu spielen, wobei mir eine große Bandbreite an Dynamik, Klangintensität und Spielstellen zur Verfügung steht. Mit allen Sinnen begleite ich den Patienten aufmerksam, berühre ihn umfassend mit meinem Spiel, und erreiche ihn ganzheitlich auf allen Ebenen seines Seins. Der Patient hört die Musik, sein Körper fühlt die Vibration des Resonanzkörpers vom Monochord und die Schallwellen des obertonreichen Klanges durchdringen sowohl den physischen Körper als auch die Energiekörper.

Physische und emotionale Spannungen, blockierte Energien und Dysbalancen werden mit den Vibrationen aufgespürt und in Schwingung versetzt. So können sie sich zeigen, in Bewegung geraten, wieder in den Fluss kommen, sich lösen und die Selbstheilungskräfte des Patienten freisetzen.

 

Diesen Prozess begleite ich einfühlsam, in dem ich durch mein Spiel umsetzte, was sich mir an Emotionen und Zuständen präsentiert. Alle Gedanken und Gefühle dürfen da sein. Sie werden bejaht, indem sie klanglich von mir zum Ausdruck gebracht und damit für den Patienten hör- und fühlbar gemacht werden. Hier entfaltet sich das eigentliche Herzstück meiner Klangtherapie:

die besondere Art von mir wahrgenommen und ausgedrückt zu werden, ermöglicht dem Patienten seine Emotionen zu integrieren, was oft als heilsames Moment empfunden wird. In folgedessen können neue, harmonische Muster entstehen, was sich im Verlauf der Sitzung im Klang ausdrückt.

 

Die Klangtherapie kann auch als Annäherung an bisher abgespaltene, evtl. traumatisch bedingte Gefühle genutzt werden. Auf diesem Wege können sie sich erstmals zeigen und somit überhaupt erst therapierbar werden.

Das Monochordspiel eignet sich auch als Unterstützung energetischer Prozesse, die durch zuvor geleistete therapeutische Arbeit ausgelöst wurden.

Für Menschen, die stark mental ausgerichtet sind, ist es eine hilfreiche Methode, um sich besser mit ihrem Emotionalkörper verbinden zu können.

Des Weiteren kann es bei stagnierenden Prozessen neue Impulse setzen.

Wer auf der Suche nach einem Zugang zu seiner Spiritualität ist, oder diese vertiefen möchte, kann die Monochordklänge zum Eintauchen nutzten. Dies wirkt sogar auf Zuhörer, die nicht selbst auf dem Instrument liegen und kann somit auch für Gruppenarbeit eingesetzt werden.

Auch Neugierige, die ein ganz besonderes Wellnesserlebnis suchen, lassen sich auf dem Monochord gerne zu gesteigertem Wohlbefinden verhelfen.

 

Alle Sitzungen klingen mit einem nachbereitendem Gespräch in warmherziger und empathische Atmosphäre aus.

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