Melanie und Edgar van de Giessen

Emotionally Focussed Therapie (EFT) für Paare

 

Melanie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Edgar ist Osteopath.

Beide sind ausgebildete EFT-Therapeuten

(emotional focussed therapy)

Beide sind seit Jahrzehnten Suchende und Findende

in den Bereichen Heilung, Spiritualität und Lebenskunst.

Eine sichere Verbindung ist unser tiefstes menschliches Bedürfnis

Wir sind seit 11 Jahren ein Paar und haben unsere Beziehung von Anfang an zugleich als Quelle größter Freude und als riesige Herausforderung empfunden.

So hatten wir das Gefühl, einerseits das Beste ineinander hervorzurufen und andererseits stürzten wir von einem Wechselbad der Gefühle ins nächste.

Wir machten uns schon früh daran, den Turbulenzen zwischen uns auf den Grund zu gehen. Unser Grundkapital war die tiefe Liebe, die wir füreinander fühlten. Dieser Liebe verdanken wir, dass wir auch schwierige Phasen durchgehalten haben, immer auf der Suche nach dem Sinn unserer Verstrickungen, nach dem großen Bild, das alles ins rechte Licht setzt.

Wir verdanken ihr, dass wir selbst in eskaliertesten Momenten die Kraft fanden, wieder aufeinander zuzugehen.

Wir schafften es, einander unseren Schmerz und unsere Angst zeigen und erkannten, dass die Kunst, einander auf verletzbare Weise zu begegnen ein elementarer Baustein war, um die Liebe lebendig zu erhalten.

Wir wussten also, wie wir aus verfahrenen Situationen wieder raus kamen, aber noch nicht, wie wir es verhindern konnten, ständig erneut hineinzugeraten.

Wir kamen nicht dahinter, was da genau mit uns passierte und warum.

Dann lernten wir die Emotionally Focussed Therapie (EFT) für Paare kennen und fanden Antworten auf unsere Fragen:

Die Emotionally Focussed Therapie (EFT) ist eine hochwirksame und bewährte Therapiemethode für Paare, deren Beziehung sich in einer Krise befindet.

Die kanadische Paartherapeutin Susan Johnson hat die EFT in den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, weil sie feststellen musste, dass sie Paaren mit herkömmlichen Therapieformen nicht nachhaltig helfen konnte.

Sie vollzog dann den längst überfälligen Schritt, die Erkenntnisse der Bindungstheorie (John Bowlby) auf Paare zu übertragen und läutete damit eine kleine Revolution im Bereich der Paararbeit ein.

Die zentrale Grundannahme der Bindungstheorie lautet:

Die sichere emotionale Verbindung zu einem geliebten Menschen ist ein primäres menschliches Bedürfnis.

Das gilt für Liebesbeziehungen nicht weniger als für die Beziehung zwischen Kindern und Eltern.

Wenn wir uns einer Beziehung sicher gebunden fühlen, dann fühlen wir uns getragen von folgenden Grund-überzeugungen:

· ich kann mich auf dich verlassen

· ich bin wichtig für dich

· ich weiß, dass auch du mich brauchst und dich auf mich verlässt

Was aber geschieht beim Verlust des Gefühls sicherer Verbundenheit?

Wenn wir keinen emotionalen Zugang zu unserem geliebten Menschen bekommen, fühlen wir uns hilflos und einsam und werden von Furcht überwältigt.

Dann nehmen wir Zuflucht zu Überlebensmustern, die uns als Spezies Mensch genetisch eingeprägt sind:

Fordern/anklammern: ich versuche Dich zu zwingen, mir Zuwendung und Bestätigung zu geben.

Flucht oder Erstarren: ich versuche mich, vor Deiner Verletzung zu schützen und ziehe mich zurück.

Da hatten wir die Antwort, nach der wir gesucht hatten:

Unsere Muster sind nichts anderes als ein Überlebenstanz, der uns vor dem Gefühl der Angst schützen soll, die Verbindung nicht mehr als sicher zu erleben!

All das spielt sich für uns völlig unbewusst innerhalb von Mikrosekunden ab.

Sobald das Gefühl der Bedrohung in uns aufsteigt, setzt unser limbisches Gehirnareal einen Mechanismus in Gang: um jeden Preis den Gegner niederringen,

der mir diesen Schmerz zufügt. Unser Überlebensmuster wird aktiviert.

Paare geraten dann in ein Fahrwasser von Verunsicherung, wo sie das schlimmste voneinander erwarten und denken.

Sie kennen die Sprache der Bindung nicht. Deshalb formulieren sie keine klaren Aussagen, was sie voneinander brauchen. Ihre Bedürfnisse sind überlagert von Wut und Frustration. Und der Partner mutiert zum Feind.

Die Muster bzw. Überlebenstänze, in denen die Paare sich dann verfangen,

reichen von erbitterten gegenseitigen Vorwürfen bis zu resigniertem Rückzug und emotionaler Distanz. Meist übernimmt einer die Rolle des Angreifers und einer die Rolle des Rückzüglers.

Aus Sicht der EFT verfolgen beide Partner bei näherer Betrachtung durchaus gute Absichten:

Der angreifende Partner protestiert gegen den Kontaktabbruch und versucht die Verbindung wiederherstellen. Der Partner, der sich zurückzieht, will die Beziehung vor all zu großen Erschütterungen schützen.

Diese Sichtweise hilft dem Paar, sich nicht mehr gegenseitig die Schuld zuzuweisen. Das Problem ist nicht der Partner, sondern der Überlebenstanz, in den sie sich verheddert haben.

Ist der Überlebenstanz erst einmal bewusst geworden, wird es auch möglich, aus ihm auszusteigen.

Dieser Perspektivwechsel war für uns eine große Erleichterung.

Wir erkannten, dass wir nichts falsch gemacht hatten und konnten damit aufhören, den anderen verändern zu wollen,. Ohne es zu wollen, waren wir einfach immer wieder mit dem falschen Tanz übers Parkett geschlittert.

Jetzt konnten wir die Verantwortung für unser gemeinsames Muster übernehmen.

Von einem Kampf um die Macht zu einem Tanz voller Pracht

Mithilfe der EFT unterstützen wir die Paare, die zu uns kommen, zunächst dabei, hinter den Inhalten ihrer Konflikte den Überlebenstanz zu erkennen und das Eigenleben, das er entwickelt hat.

Wir helfen ihnen, Verständnis dafür zu entwickeln, wie sie ihren Überlebenstanz in Gemeinschaftsarbeit choreographiert haben und sich ihrer eigenen Anteile daran bewusst zu werden.

Im nächsten Schritt geht es darum, die emotionalen Hintergründe des Überlebenstanzes zu erfassen und mit den darunter liegenden Gefühlen in Kontakt zu kommen.

Im geschützten Rahmen der EFT-Therapie bringen unsere Paare den Mut auf, die Verteidigungsmauern, die sie zwischen sich errichtet haben, wieder abzutragen.

Sie lernen, sich einander auf achtsame, verletzbare Weise zu öffnen und dadurch neue Erfahrungen von Liebe und Verbundenheit zu machen.

So entsteht ein neuer Beziehungsraum: vital, vibrierend und voller Liebeswellen.

In dieser erfrischten, erneuerten Verbindung wird es möglich, der eigenen innersten Bedürfnisse gewahr zu werden und diese unserem liebsten Menschen gegenüber auszudrücken.

Die Verbindung wird wieder als sicherer Hafen empfunden und auch für schwierige Themen tun sich dann oft wie von selbst Lösungen auf.

Liebe braucht lebendige Begegnungen – das Hold-me-tight Beziehungsseminar

Aber auch Paare, die sich nicht in einer Krise befinden, haben manchmal das Gefühl, dass ihre Beziehung nicht mehr über die gewünschte Lebendigkeit und Innigkeit verfügt. Viele Paare finden sich dann einfach damit ab, dass das Bindegewebe ihrer Liebe ausleiert, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Liebe pflegen sollen.

Für diese hat Susan Johnson das Hold-me-tight-Beziehungsseminar kreiert, das man als Extrakt der EFT bezeichnen könnte.

An einem Wochenende oder verteilt auf vier Tage können unsere Paare sich intensiv für ihre Beziehung engagieren.

Ausgerüstet mit einer Landkarte begeben sie sich auf eine intensive Expedition ins Innerste ihrer Beziehung. 7 Gespräche bilden den Kernpunkt der Reise.

Die Reiseroute:

· Liebe und Bindung verstehen: Warum das Gefühl von Verbundenheit für uns so

wichtig ist.

· Wenn es in der Liebe mal nicht gut läuft: Wie wir gemeinsam in einen negativen

Beziehungstanz hineingeraten.

· Unsere empfindlichen Punkte finden: Warum ich manchmal so stark auf deine

Worte und Verhaltensweisen reagiere.

· Einen schwierigen Augenblick noch einmal rekapitulieren: Wie es uns gelingt,

aus unserem negativen Beziehungstanz auszusteigen.

· Engagement und Verbundenheit entwickeln: Wie kann ich meine Wünsche und

Gefühle so ausdrücken, dass du darauf eingehen kannst.

· Alte Verletzungen heilen: Was steht noch zwischen uns.

· Intimität und Nähe: Sag mir, wie ich dich berühren kann.

· Die Liebe lebendig erhalten: Wie sorgen wir dafür, dass wir uns auch in Zukunft

nicht aus den Augen verlieren.

Denn das Gefühl, mich sicher verbunden zu fühlen, entsteht durch die Gewissheit,

dass mein offenes Herz Deinem offenen Herzen lebendig begegnen kann.

Die Sprache der Liebe kann man lernen – wenn man ihr Alphabet kennt

In den Workshop beim Kongress beschäftigen wir uns mit Inhalten aus dem

Hold-me-tight-seminar.

Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf praktisches Üben und das Erschließen von neuen Erlebniswelten.

Das Bindegewebe der Liebe:

Wenn ich mich von Dir gefühlt fühle, fühle ich mich angenommen.

Wenn ich mich angenommen fühle, fühle ich mich sicher.

Wenn ich mich sicher fühle, kann ich mich entspannen.

Wenn ich mich entspanne, kann meine Liebe fließen.

Wenn meine Liebe fließt, kann ich Dich fühlen…

weitere Informationen über unser Paarangebot:

www.paartherapie-sachsentor.de

über EFT: www.eft-paartherapie.de

 

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