Walburga Hupe

Womb Awakening Teacher

 

Ich bin durch meine beiden Kinder Hendrik und Inken Großmutter geworden und nehme diesen Platz sehr gerne ein. Lebensalter ist ein Geschenk, besonders wenn frau schon ihr halbes langes Leben auf dem Weg ist, wie ich es bin. Dafür bin ich sehr dankbar.

Für mich selbst war neben intensiver Emotionalarbeit der freie Tanz eine Möglichkeit, in den körperlich fühlbaren Ausdruck zu bringen, was sich gerade in mir bewegte, mich lebendig zu fühlen. Der Tanz war und ist seit fast 24 Jahren ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit mit mir und anderen und ermöglicht einen direkten Zugang zu unserem Körper.

Jede Frau und jeder Mann, hat das Recht, ihren/seinen Körper wieder zu bewohnen und dieses Heiligtum zu ehren und wertzuschätzen. Im Tanz öffne ich den Raum für Frauen und Männer gleichermaßen und ermögliche Begegnungen für jede/n.

Abgesehen vom Tanz und von Sei – ki, einer japanischen Berührungsart, wende ich mich mit meiner Arbeit überwiegend an Frauen. In meiner Arbeit folge ich dem weiblichen Weg des Fühlens, der Intuition, des sich Ausdrückens auf vielfältige Weise.

Ausgehend von unserem Körper, dem Atem und der Bewegung begleite ich dich annehmend und intuitiv auf deiner Reise. Alles, was auftaucht, ist willkommen, bekommt ein Ja und wird körperlich gefühlt. Wo sitzt es im Körper? Atme hinein, gib ihm Raum.

Das Innere in den Ausdruck zu bringen, hat eine befreiende und heilende Wirkung – sei es im Tanz, mit tönen oder dem Aussprechen – im Seminar: dem Teilen im Kreis.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es uns Frauen gut tut, in einem geschützten Raum miteinander zu sein und die heilende Kraft des Frauenkreises wieder zu erleben. Jede ist in ihrer Wahrheit willkommen. Jede darf so da sein, wie sie ist, mit allem!
Das kann sehr herausfordernd sein, denn natürlich drücken wir gegenseitig unsere Knöpfe. Die Wunden unter uns Frauen sind tief. Hier können wir sie uns anschauen, sie fühlen, annehmen und wieder freier werden in unserem Herzen und unserem Miteinander.

Als Frau wieder empfänglich zu werden und Hingabe zu praktizieren, ist ein Weg, der uns schmerzlich fühlen lässt, wie sehr wir uns dem männlichen* Verhalten und Denken angepasst haben. Können wir in unserer Kraft bleiben UND verletzlich und offen sein?

Wir üben miteinander.

In meinen Gruppen und Seminaren verbinde ich vielfältige Ansätze, die mich in den letzten Jahren auf der Suche nach meiner Weiblichkeit und Kraft geprägt haben. Die Wurzeln von altem weiblichen Wissen liegen weit zurück – und wir haben wieder verstärkt Zugang dazu.

Mein Weg in den Körper geht über den tiefen Atem, Bewegung und Berührung. Es ist sehr wohltuend, sich selbst liebevoll zu berühren, dem Körper die ganze Aufmerksamkeit zu geben, ihm wirklich Zeit zu geben oder von einer anderen Frau absichtslos und liebevoll berührt zu werden. Wir nähren uns nach im weiblichen Raum – von Frau zu Frau.

Die Bewegungen zu und mit Musik, der Tanz, ist so vielfältig und wunderbar in seinen Ausdrucksformen. Tanzen energetisiert dich und bringt dich in deine Präsenz. Den eigenen Körper erstmal selbst zu spüren, steht oft am Anfang, danach erforschen wir die 4 Elemente im Tanz oder die Archetypen: Mädchen, Frau, weise Alte. Bei mir gibt es kein Seminar ohne Tanzen!

Ich bringe Körpergebete mit, einfache Gebete, die alles mit einbeziehen, die Verbindung zur Erde, die Verbindung zum Mond. Innere geleitete schamanische Reisen führen dich in deinen Körper, z.B. in deine Gebärmutter und in deine Gefühle und/oder Bilder. Immer ist unser Energiezentrum, der Schossraum, mit einbezogen. Wir Frauen haben viele alten Energien in unserer Gebärmutter gespeichert. Es ist Zeit, sie wieder zu entlassen – denn das Erbe unserer Ahninnen und Ahnen wartet auf Transformation. Die Krankheiten an Brust, Eierstöcken und Gebärmutter sind ein Aufschrei unserer weiblichen Seite.

Es ist gut, sich bewusst zu sein, dass wir nicht nur unsere individuellen Themen durcharbeiten, sondern auch die unserer Vorfahren. Kollektiv geschieht gerade sehr viel Heilarbeit rund um den Globus. In Netzwerken weben wir unsere Teppiche für unsere Heilung und die von Mutter Erde. Männer und Frauen sind auf diesem Weg ins Fühlen und dabei, ihre Kraft zurückzuholen, die alten Wunden zu heilen. Männer und Frauen wünschen sich mehr Lebendigkeit und Frieden miteinander.
So wie wir mit uns umgehen, spiegelt uns der Zustand dieses wundervollen Planeten. Es ist höchste Zeit!
Unseren Körper und unsere Gefühle wieder zu ehren, kann auf dem Planeten eine Revolution auslösen. Wir sind auf dem Weg.

Ich danke meinen Lehrerinnen Ellen Kalwait-Borck, Chameli Ardagh, Seren und Dr. Azra Bertrand und Zola Dubnikova für ihre das Herz und den Schoß öffnende Arbeit.

*Hier ist das abgespaltene, patriarchale Denken und Handeln gemeint

www.walburgahupe.de

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